Erfahrungsbericht: Der 'Kinvara 10' von Saucony im Test...[PR-Sample/Werbung]

Hi Lauffreunde! Mit dem ersten Kinvara fiel vor Jahren der Startschuss für die Zweitschuhlinie des US-Running-Spezialisten Saucony. Jetzt geht der beliebte Lightweight-Trainer in die zehnte Generation. Ich durfte den 'Kinvara 10' in der Jubiläumsedition lange vor Release auf Herz und Nieren testen. In dieser Zeit habe ich etliche Tempoläufe, einen Marathon auf Zeit und einen 51 km-Dauerlauf mit dem Schuh absolviert. Und gleich vorneweg: Ich bin vollends begeistert! Das Paar wurde mir freundlicherweise von Saucony zur Verfügung gestellt. Dieser Testbericht beinhaltet nur meine Meinung. Viel Spaß beim Lesen!

Wie gut ist der neue 'Kinvara 10'?
Wie gut ist der neue 'Kinvara 10'?

Wer vom Kinvara noch nicht allzu viel gehört haben sollte: Im Kern handelt es sich schon immer um einen leichten, dynamischen Laufschuh mit ausreichender Dämpfung für Neutralläufer, der über eine 4 mm Sprengung verfügt. Damit revolutionierte der Kinvara vor vielen Jahren nicht nur die Läuferwelt von Saucony. Zahlreiche weltweite Auszeichnungen folgten und machten den Runner zu einem begehrten Schuh. Jetzt geht das beliebte Laufschuhmodell also in die zehnte Generation - herzlichen Glückwunsch!

Die limitierte Jubiläumsedition im Blick.
Die limitierte Jubiläumsedition im Blick.

Versionen & Releasedaten

Zur zehnten Ausgabe präsentiert Saucony eine limitierte Jubiläumsedition, die ab Januar 2019 im Laufsport-Fachhandel erhältlich ist. Diese Version spiegelt den Look des ursprünglichen Modells von 2010 gelungen wider. Wenn man sich die Bilder von damals ansieht, fällt schnell auf, dass sich beide Versionen durchaus sehr ähnlich sind. Klar ist natürlich, dass die Sonderedition technologisch auf dem neuesten Stand ist. Rein optisch finde ich die K10-Jubiläumsedition zweifellos gelungen, aber nicht unbedingt spektakulär! Übrigens: Ab Februar 2019 kommt der neutrale 'Kinvara 10' (K10) dann in performance-orientierter Farbe und sogar im Lifestyle-inspirierten Linear Shade-Look in den Handel.

Auf dem Weg zur neuen 10 km-Bestzeit mit dem K10.
Auf dem Weg zur neuen 10 km-Bestzeit mit dem K10.

Wichtige Daten

Der 'Kinvara 10' verfügt - wie bereits erwartet - über eine Sprengung von 4 mm. Das macht den Runner vergleichsweise flach. Wie so oft gilt hierbei: Wer hauptsächlich mit höherer Sprengung (etwa 8 bis 12 mm) seine Runden dreht, wird sich vermutlich etwas umstellen müssen. Durch die geringe Sprengung fühlt sich der Stand im Schuh ausgeglichen an - bei Laufschuhen mit höherer Sprengung geht das bekanntlich eher in Richtung "Rampen-Feeling". Bei Größe 44 bringt der K10 zusammen mit seiner herausnehmbaren FORMFIT-Einlegesohle 245 Gramm auf die Waage. Für einen Lightweight-Trainer ein guter Wert, da die Einlegesohle selbst etwa 20 Gramm ausmacht. Und der Preis? Mit 135 Euro bewegt sich die neue Version im gewohnten Preissegment. Der K9 ist mittlerweile natürlich günstiger zu haben!

Breitere Läuferfüße finden ausreichend Platz.
Breitere Läuferfüße finden ausreichend Platz.

Passform & Obermaterial

Obwohl ich bei den letzten drei Modellen ausnahmslos Größe 43 getragen habe, passt mir beim 'Kinvara 10' erstaunlicherweise Größe 44 am besten. Im Zehenbereich habe ich dadurch etwas mehr Spielraum, was sich als angenehmer entpuppt. Nichts scheuert, drückt oder reibt hier! Im K10 finden auch breitere Läuferfüße ihren Platz. Das überarbeitete Engineered Mesh-Obermaterial ist die größte Neuerung: Im Vergleich zum K9 fällt es etwas dicker, dadurch strapazierfähiger und nicht mehr so stofflastig aus. Gleichzeitig ist es weich, erstaunlich komfortabel und atmungsaktiv genug. Es funktioniert großartig und schmiegt sich perfekt an den Fuß. Zugegeben, die K10-Jubiläumsedition wird schnell dreckig. Davon abgesehen bin ich überzeugt, dass das K10-Obermaterial das beste Kinvara-Obermaterial seit Langem ist.

Für Läufe auf Asphalt, aber auch für Einheiten auf glatten Waldwegen geeignet.
Für Läufe auf Asphalt, aber auch für Einheiten auf glatten Waldwegen geeignet.

Dämpfung & Halt

Die EVA+ Zwischensohle wird beim 'Kinvara 10' durch die EVERUN-Topsole und die neue FORMFIT-Konturierung des Fußbettes optimiert. Das Laufgefühl ist im Vergleich zum K9 nicht mehr ganz so soft, eher etwas direkter, aber immer noch ungemein dynamisch. Dazu gesellt sich ein neues Polsterungselement im Fersenbereich, das schon beim ersten Run positiv auffällt. Das eliminierte Pro-Lock-System speziell für den Mittelfußbereich fällt da nicht ins Gewicht. In Verbindung mit der Marathonschnürung sitzt der K10 eine Ecke besser am Fuß, was sich gerade auf langen Distanzen als großes Plus herauskristallisiert. Unterm Strich bleibt es beim leichten und unbeschwerten Laufgefühl!

Happy über die neue 10 km-PB!
Happy über die neue 10 km-PB!

Für Bestzeiten & mehr?

Durch die leichte Konstruktion fegt man regelrecht über die Strecke. Der K10 bietet nach wie vor das bewährte Kinvara-Lauffeeling, das man als langjähriger Läufer kennt und schätzt. Die Außensohle macht ihren Job auf trockenem Asphalt ordentlich - etwas Nässe nimmt sie genauso mit. Noch dazu lässt sich der Schuh - ganz gleich ob im Training oder bei Wettbewerben - auf unterschiedlichsten Distanzen einsetzen. So konnte ich beim Münchner Nikolauslauf mit dem neuen Kinvara erstmals eine 36er Zeit auf 10 Kilometer erzielen. Gerade bei hoher Pace sorgt das flexible Außensohlendesign für die notwendige Beweglichkeit. Ambitionierte Läufer können sich freuen: Der K10 unterstützt das Erreichen von Bestzeiten!

Gleichzeitig ist der Schuh aber auch so bequem und komfortabel, um längere Strecken auf Tempo zu meistern. So bin ich mit dem K10 beim Zeiler Waldmarathon eine 2:54er Zeit gelaufen. Im Fränkischen Zeil am Main offenbarte sich, dass der K10 auch auf Waldboden gut funktioniert. Natürlich haben wir hier keinen Trailschuh, dennoch sind ausgiebige Tempoläufe auf glatten Forstwegen bei Trockenheit ohne Weiteres machbar. Nach dem Rennen fanden sich höchstens ein paar Steinchen in der Sohle des K10. Doch es muss nicht immer auf Zeit gehen: Die 51 Kilometer in 5:20er Pace um den Starnberger See - als Vorbereitung auf meinen ersten 100 km-Lauf - klappten ebenso großartig mit dem Schuh. Gänzlich ohne Blasenbildungen oder Druckstellen wohlgemerkt. Der neue Kinvara ist also ganz klar vielseitig einsetzbar!

Der beste Kinvara überhaupt?
Der beste Kinvara überhaupt?

Mein Fazit

Saucony hat an verschiedenen Stellschrauben gedreht und den Kinvara nochmal besser gemacht. Der Lightweight-Trainer präsentiert sich in der zehnten Generation definitiv haltbarer und qualitativ hochwertiger. Wer das perfekte Rundum-sorglos-Paket für seine Trainingseinheiten und Wettkämpfe sucht, sollte den 'Kinvara 10' unbedingt ausprobieren. Für mich persönlich der beste Kinvara überhaupt!

Weitere Informationen über Saucony unter: http://www.saucony.de