Erfahrungsbericht: Der 'Nike Air Zoom Pegasus 37' im Test...[PR-Sample/Werbung]

Hi Lauffreunde! Es gibt Schuhe, die kennt man als Läufer einfach! Darunter zählt sicherlich auch der 'Nike Air Zoom Pegasus'. Ein Allrounder, der mir in der Vergangenheit stets viel Lauffreude auf kurzen, aber auch langen Strecken bescheren konnte. Mit dem 'Pegasus 37' geht dieser Klassiker nun also in die nächste Runde! Besonders interessant: Die Neuauflage verfügt über ein komplett neues Dämpfungselement im Vorfuß und einen Schaumstoff, der optimale Reaktionsfreudigkeit ermöglichen soll. Der Nike React-Schaumstoff in der Mittelsohle soll leicht, federnd und strapazierfähig sein. Wie gut der neue PEG tatsächlich ist, erfahrt Ihr jetzt in diesem Erfahrungsbericht. Das Paar wurde mir dafür freundlicherweise von Nike zur Verfügung gestellt. Dieser Test beinhaltet nur meine Meinung. Los gehts!

Kann der 'Nike Air Zoom Pegasus 37' überzeugen?
Kann der 'Nike Air Zoom Pegasus 37' überzeugen?

So mancher Blogleser wird es vielleicht noch wissen! Der PEG ist für mich nicht irgendein Laufschuh - uns verbindet tatsächlich so einiges. Mit diesem Schuh hat nämlich alles angefangen: Vor vielen Jahren bin ich meinen allerersten Halbmarathon mit dem Pegasus (29er Modell) gelaufen. Auch meinen allerersten Marathon in Regensburg und meinen ersten Sub 3-Marathon habe ich mit dem Nike-Allrounder (Pegasus 32) absolviert. Und es ging sogar noch etwas weiter: Bei meiner ersten Chiemsee-Umrundung - das waren 54 Kilometer am Stück - hatte ich den Schuh (Pegasus 33) an den Füßen. Ich war mächtig stolz, denn es war damals meine bislang längste Strecke. Wie man sehen kann, verbindet uns so einiges. Jetzt ist also der 'Nike Air Zoom Pegasus 37' erschienen und meine Augen leuchten erneut!

Mit dem 29er hat alles angefangen - jetzt ist der 37er da!
Mit dem 29er hat alles angefangen - jetzt ist der 37er da!

Kommen wir direkt zu den drei wichtigsten Zahlen: Die Sprengung des Schuhs beträgt wieder 10 mm (Vorfuß 14 mm zu Ferse 24 mm) - das macht den neuen PEG nicht sonderlich flach, dafür aber ungemein vorwärtslastig. Für Läufer mit niedriger Sprengung (0 bis 4 mm) bedeutet das eine gewisse Umstellung. Wer ansonsten viel mit 8 mm unterwegs sein sollte, bemerkt hingegen kaum Unterschiede! Gewichtstechnisch sind es 304 g bei Größe 45 (selbst nachgewogen) - das ist nicht besonders viel für einen Allrounder. Andere Größen gefällig? Bei Schuhgröße 44 sind es nur 285 g, bei Größe 41 gerade mal 235 g. Der Preis liegt laut Nike-Website bei 120 Euro - wieder ein starker Preis im direkten Vergleich!

Ein Allrounder, wie er im Buche steht!
Ein Allrounder, wie er im Buche steht!

Das Testpaar kommt in "schwarz/valerian blue/spruce aura/ghost green" und präsentiert sich farblich top abgestimmt. Selbstverständlich gibt es den Schuh auch in weiteren, ebenfalls gelungenen Farbvarianten. Der PEG hinterlässt designtechnisch einen großartigen Eindruck. Wirft man von der Seite einen Blick auf den Runner, fällt sofort auf: Der 'Nike Air Zoom Pegasus 37' sieht schnell, ja verdammt schnell aus! Für meinen Geschmack noch flotter als der Vorgänger! Dafür sorgen vor allem der wuchtige Sohlenaufbau und das spitze Sohlenende des Schuhs. Auch diese Version präsentiert sich erstklassig verarbeitet. So sind weder unsaubere Materialübergänge noch anderweitige Auffälligkeiten erkennbar.

Das neue Dämpfungselement lässt grüßen.
Das neue Dämpfungselement lässt grüßen.

Besonders auffällig ist sicherlich das neue Dämpfungselement im Vorfußbereich, welches auch farblich hervorgehoben wurde. Schon beim ersten Reinschlüpfen ist dieses Upgrade zu spüren. Das Air Zoom-Element am Vorfuß ist doppelt so groß wie beim Vorgängermodell und liefert mehr Federung und eine bessere Reaktionsfreudigkeit. Beim neuen PEG trage ich zur Abwechslung die Größe 45, die mir im Zehenbereich mehr Freiheitsgefühl bietet. Meine breiteren Füße finden im Pegasus den Platz, den sie brauchen, auch wenn der Schuh nicht sonderlich breit ausfällt. Der Stand im 'Nike Air Zoom Pegasus 37' - der recht hohe Fersenaufbau täuscht vermutlich etwas - fällt fest und sicher aus. Was Passform und Tragegefühl anbelangt, werden sich Pegasus-Fans gleich wohlfühlen! Dabei gibt sich das Innenmaterial eine Idee weicher als beim Vorgänger. Die integrierten Mesh-Details auf dem funktionalen Obermaterial sorgen für spürbare Belüftung. Das Material entlang der Ferse ist seitlich angenehm flexibel und hinten stabiler konstruiert. Im Bereich der Achillessehne fällt das Material auffallend weich und gepolstert aus.

Wuchtiger Sohlenaufbau - das Laufgefühl ist aber nicht instabil.
Wuchtiger Sohlenaufbau - das Laufgefühl ist aber nicht instabil.

Mit dem Nike React-Schaumstoff hat der neue PEG ein absolut gelungenes Upgrade spendiert bekommen. Der neue Schaumstoff in der Mittelsohle ist ziemlich leicht und zugleich strapazierfähig genug. Das macht die Dämpfung gegenüber dem Vorgänger zwar nicht mehr ganz so fest, aber immer noch strukturiert genug. Das von Nike beschriebene "federnde Laufgefühl" kann ich daher nur unterschreiben! Schon bei meinem ersten Tempolauf über 5 Kilometer in Sub 18 Minuten zeigte sich, dass der Schuh angenehm weich, aber eben keineswegs schwammig ausfällt. Durch die vorwärtslastige Konstruktion schiebt der Schuh zudem leicht nach vorne. Das passt auch zu meiner ersten Einschätzung: Denn Intervalle, Fahrtspiele oder Tempoläufe sind mit diesem Schuh de facto uneingeschränkt machbar!

Auch auf Waldwegen absolut top!
Auch auf Waldwegen absolut top!

Der PEG lässt sich durch die starke Polsterung vor allem auf harten Untergründen sehr gut einsetzen. Besonders stark empfand ich den Schuh aber auch auf weichen Waldwegen, da die Außensohle durch das Waffelmuster bemerkenswerte Grip-Eigenschaften liefert. Nur auf nassen Straßenpassagen kann man bei hohem Tempo durchaus mal ins Rutschen kommen. Ansonsten gibt sich der 'Nike Air Zoom Pegasus 37' keine Blöße! Übrigens: Im Mittelfuß wurde ein zusätzliches Band integriert, welches dafür sorgt, dass der Fuß noch etwas besser im Schuh sitzt. Das beschert im Vergleich zum Vorgänger noch mehr Komfort und Sicherheit. Außerdem ist die Marathonschnürung wieder möglich, wer es braucht...

DER Schuh fürs Marathontraining!
DER Schuh fürs Marathontraining!

Ein zügiger 10 Kilometer-Lauf in Sub 39 bestätigte nochmal die Renntauglichkeit des 'Nike Air Zoom Pegasus 37'. Doch wie sieht es bei moderaten Tempi aus? Zunächst bin ich einen Halbmarathon relativ langsam auf Asphalt gelaufen. Hier offenbarte sich, dass sich der neue PEG nicht nur leichtfüßig, sondern auch überaus komfortabel läuft. Bei einem Trainings-Marathon ohne Laufuhr respektive nur nach Gefühl demonstrierte der Schuh dann auch seine Marathonkompatibilität. Erfreulicherweise ohne Blasen oder sonstige Reibung! Der Runner macht sich also nicht nur bei hoher Pace richtig gut, der Pegasus funktoniert auch bei ruhigeren Läufen. Damit unterstreicht die Neuauflage - Stichwort Marathontraining - seine Allrounder-Eigenschaften! Trotzdem möchte ich anmerken, dass der neue PEG nicht ganz an das geschmeidige Laufgefühl des genialen 'Nike React Infinity Run Flyknit' herankommt.

Der beste Pegasus aller Zeiten?
Der beste Pegasus aller Zeiten?

Fazit

Mit dem 'Nike Air Zoom Pegasus 37' hat Nike abgeliefert... und wie! Der neue PEG sieht nicht nur schnell aus, Bestzeitenjäger werden rasch bemerken, dass sich der Neutrallaufschuh mehr denn je für Tempoläufe eignet. Doch auch ruhigere und längere Trainingsläufe liebt die optisch sehenswerte Neuauflage! Das neue Dämpfungselement im Vorfuß und der Nike React-Schaumstoff in der Mittelsohle sorgen letztlich für ein spürbar verbessertes Laufgefühl. Unterm Strich ist der neue 'Nike Air Zoom Pegasus 37' also ein richtig genialer Allrounder geworden - für mich sogar der beste Pegasus aller Zeiten!

Weitere Informationen über Nike unter: http://www.nike.com