Auf ein paar Runden: Der 'Kinvara 12' von Saucony im Praxistest...[Werbung]

Wer an Saucony denkt, kommt an einem Modell nicht vorbei! Die Rede ist vom Kinvara, dem leichten, flotten Trainings- und Wettkampfschuh. Dieser Neutralrunner war jahrelang mein Lieblingsschuh und hat mir auf quasi allen Distanzen etliche Bestzeiten beschert. Mit leuchtenden Augen habe ich verfolgt, dass Saucony erst kürzlich den neuen 'Kinvara 12' auf den Markt gebracht hat. Ich durfte mir die neueste Version für Euch in den vergangenen Wochen etwas genauer ansehen. Kommt mit auf ein paar Runden!

Wie gut ist der neue 'Kinvara 12' von Saucony?
Wie gut ist der neue 'Kinvara 12' von Saucony?

Es gibt ein paar Eigenschaften, die unverrückbar mit den Kinvara-Modellen verbunden sind. Dazu zählt etwa die typische 4 mm Sprengung, die selbstredend auch der neue 'Kinvara 12' wieder mitbringt. Der Schuh ist folglich relativ flach gebaut! Gleiches gilt für die leichtgewichtige Konstruktion - die neueste Version bringt bei Größe 44 gerade mal 215 g auf die Waage. Führt man sich die 240 Gramm des K11 vor Augen, lässt sich eine deutliche Gewichtsreduzierung feststellen. Der Preis hingegen ist gleich geblieben! Auf der offiziellen Website kann man sich den neuen Kinvara für 135 Euro angeln. Das macht den Schuh preislich sicherlich für viele Neutralläufer interessant. Übrigens: Mein Testpaar, welches mir Saucony zur Verfügung gestellt hat, kommt in "black/silver" und macht sich auch als Freizeitschuh verdammt gut! Mit "future/black" oder "cobalt/blue" gibt es aber noch richtig bunte Racing-Varianten! :-)

Hat einige Updates erhalten!
Hat einige Updates erhalten!

Yeah, Volltreffer! Saucony hat wieder den Dreh raus, denn die Passform des 'Kinvara 12' fällt schlichtweg fantastisch aus. Es ist die 44, ich trage fast alle Laufschuhe in dieser Größe, die mir wieder am besten passt. Während sich meine recht breiten Füße im 'Kinvara 11' gerade im Vorfußbereich auf längeren Strecken noch ziemlich eingeengt fühlten, ist beim neuesten Modell alles in Butter. Platzprobleme gibt es also keine! Auch unschöne Materialübergänge, die gerne mal böse Scheuerstellen hervorrufen, sind nirgends auszumachen. Das atmungsaktive Obermaterial verfügt von außen betrachtet über eine feste und gleichermaßen robuste Struktur, fühlt sich im Inneren aber herrlich angenehm an.

Sieht durchaus edel aus.
Sieht durchaus edel aus.

Zunge, Fersenkragen und Obermaterial verfügen über auffallend weiche Strukturen, der Fersenbereich sorgt sogar für ein spürbares Plus an Stabilität. Gegenüber dem Vorgängermodell hat die Zunge deutlich abgenommen, wodurch der Schuh nochmal etwas besser am Fuß sitzt! Als Lightweight-Trainer kommt der K12 im Vergleich zu anderen Saucony-Modellen natürlich etwas minimalistisch daher, dennoch kann sich der Komfortfaktor absolut sehen lassen. Das klassische Schnürsystem liefert in Kombination mit dem gelungenen Obermaterial perfekten Druck und Halt! Wer möchte, kann die Marathonschnürung - die Schnürsenkel sind glücklicherweise lang genug – gerade bei langen Trainingsläufen optional verwenden.

Der K12 besitzt das typische Kinvara-Feeling!
Der K12 besitzt das typische Kinvara-Feeling!

Besonders auffällig ist sicherlich das verarbeitete PWRRUN-Dämpfungsmaterial in der Zwischensohle, welches sich durch ein hohes Maß an Reaktivität und Leichtigkeit auszeichnet. Im Wesentlichen bleibt der Kinvara also gewohnt flexibel, ohne dabei zu weich oder irgendwie schwammig auszufallen. Dämpfungstechnisch finde ich den K12 tatsächlich deutlich besser als den Vorgänger, denn die neue Variante rollt geschmeidiger und softer ab, was gerade auf harten Untergründen besonders gut zur Geltung kommt. Darüber hinaus wurden weitere Verbesserungen an der Geometrie der Außensohle vorgenommen! Das Resultat hierbei: Ein noch schnellerer Übergang von der Lande- zur Abdruckphase. :-)

Die überarbeitete Außensohle überzeugt!
Die überarbeitete Außensohle überzeugt!

Gerade aus diesem Grund liebt der K12 schnelle Tempi ganz besonders, ob auf der 5 Kilometer- oder 10 Kilometer-Strecke, dem Halbmarathon oder Marathon ist dem Kinvara vollkommen egal! Ich könnte mir sogar vorstellen auf harten Untergründen oder glatten Waldböden noch längere Strecken mit diesem Runner zu laufen. Dazu kommt, dass der neue K12 über eine überarbeitete Außensohle verfügt, die durch das abriebfeste XT-900 Material an beanspruchten Zonen ergänzt und damit etwas langlebiger konstruiert wurde! Nichtsdestotrotz gibt sich die neueste Version mit Blick auf die Außensohle gegenüber anderen Saucony-Modellen immer noch nicht ganz so haltbar, doch das kennen Kinvara-Läufer bereits!

Der beste Kinvara seit Langem?
Der beste Kinvara seit Langem?

Halten wir also fest: Der neue 'Kinvara 12' ist das Schweizer Taschenmesser für alle ambitionierten Läufernaturen. Die neueste Kinvara-Version überzeugt auf ganzer Linie und hat mich im Lauftraining schwer begeistert. Saucony hat seinem Lightweight-Trainer in vielen Bereichen genau die Updates spendiert, die ich mir schon bei der letzten Version gewünscht hatte. Für mich ist der K12 damit der beste Kinvara seit Langem und das perfekte Rundum-sorglos-Paket für alle Distanzen von 5 km bis Marathon. Durch seine Konstruktion richtet sich der Kinvara jedoch an leichte bis mittelschwere Läufer!

Weitere Infos über Saucony unter: https://www.saucony.com